| Kopfläuse |
| Fast jedes Kind hat in seiner Schulzeit schon einmal
Kopfläuse gehabt. Es beginnt mit einem gelegentlichen Juckreiz in den Haaren. Eine Kopflaus ist ca. 1 - 2 mm lang, schmal, beweglich und weist schwarze Bauchringe auf. Meist findet man aber zuerst die Nissen (Eier), die am Haaransatz, hinter den Ohren oder im Nacken abgelegt werden. Sie sehen aus wie Schuppen, sind aber mit einem Klebstoff befestigt und können am besten mit einem Nissenkamm entfernt werden, den man immer wieder in eine Wasser-Essig-Mischung taucht und damit die Haare in Etappen durchkämmt. Das Schlimmste beim Läusebefall ist eigentlich der Juckreiz. Dur das Kratzen bilden sich Krusten auf der Kopfhaut und die Haare können durch das häufige Kratzen verfilzen. Wenn man einen Kopflausbefall festgestellt hat, sollte man dies der Schule des Kindes und allen Personen, die mit dem Kind in Kontakt gekommen sind, melden. Nebst dem sorgfältigen Kämmen der Haare ist es wichtig, ein spezielles Shampoo gegen Läuse zu verwenden. Die Behandlung ist relativ einfach, man wäscht die Haare mit dem Shampoo (Loxazol) und lässt es genügend einwirken, bevor man es gründlich ausspült. Bei den meisten Shampoos sollte man beachten, dass danach die Haare nicht geföhnt werden sollten. Nach 10 - 20 Tagen sollte das Ganze wiederholt werden. Des Weiteren muss die Bettwäsche, Badetücher und die Kleidung bei mindestens 60°C gewaschen werden. Die Stofftiere können, falls man sie nicht waschen kann, für 48 Std. in den Tiefkühler gelegt werden, was die Läuse ebenfalls abtötet. |